Olymp eine einzigartige
Karriere
von Jost Grünhaupt
| Am Rande des
fruchtbaren Chattengaus, der durch seine frühzeitige Besiedlung bekannt
ist, liegt das Dorf Maden unterhalb des weithin sichtbaren Madersteins,
der gewissermaßen als Wahrzeichen dieses Dorfes gilt. Dort liegt der
Hof von Karl und Markus Hohmann, der über viele Jahre hinweg mit den
Schwerpunkten Rinderzucht, Ferkelerzeugung und Ackerbau bewirtschaftet
wurde. |
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Bundessieger 1995
| Der Youngster entwickelte sich
sehr vielversprechend und ermutigte Familie Hohmann ihn bei großen
Schauen zu präsentieren. Letztendlich wollte man ja wissen wo man mit
dem Bullen steht. Bereits 1993 und 1994 gab er ein sehr
vielversprechendes Bild anlässlich der Bundes-Highland-Schau ab. Jedoch
erst 1995 kam sein ganz großer Auftritt. Bereits im Vorfeld hoch
gehandelt und von Karl und Markus Hohmann bestens vorbereitet, trat er
erneut zum Wettbewerb an und konnte in diesem Jahr alle Konkurrenten aus
dem Feld schlagen. Überglücklich durfte Karl Hohmann den Siegerpokal für
seinen Olymp an diesem Tage entgegennehmen. Da er von seiner
Exterieurqualität her keine Einbußen zeigte und sich nach wie vor in
bester Kondition präsentierte, nahm Olymp, inzwischen über sieben
Jahre alt, auch bei der Bundesfleischrinderschau anlässlich der Grünen
Woche in Berlin 1998 teil und konnte sich wiederum sehr vorzüglich
platzieren. Wenn man ihn heute, kurz nach seinem zehnten Geburtstag, auf
der Weide bei seiner Herde sieht, dann könnte er nach wie vor noch bei
Schauen im Wettbewerb konkurrieren. Er hat von seiner rassetypischen
Austrahlung nichts verloren und präsentiert sich nach wie vor noch sehr
fest im Körperbau und strahlt eine außergewöhnliche Vitalität aus. |
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Alle 14 Söhne Elite-gekört
| Es ist vielen Züchtern
bekannt. Es gibt überragende Typbullen, die viele Schauen gewonnen
haben, doch nach einigen Jahren sieht man von ihnen und ihrer Nachzucht
nichts mehr wieder, denn die Vererbungsleistung steht häufig auf einem
ganz anderen Blatt. Folglich ist ein Blick in Olymps Nachkommenliste von
besonderem Interesse, denn in den vielen Jahren, die er in der Hohmann´schen
Herde gedeckt hat, dürfte doch einiges angefallen sein. Im Schwerpunkt
des Interesses steht dabei die Patricia-Linie, die von Beginn an in der
Wotanstein-Herde dominiert und sich durch außergewöhnliche
Fruchtbarkeit auszeichnet. Von der Stammkuh sind inzwischen acht
Nachkommen von Olymp vorhanden, davon vier Söhne. Die Vollbrüder Olaf,
Orpheus und Orestis gaben bei den Körterminen jeweils ein sehr vorzügliches
Bild ab und sorgen heute für Nachzucht in Zuchtbetrieben in
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Von den
Vollschwestern Palme und Petzi, die beide Bundesschau prämiert sind,
wurden bisher fünf Söhne zur Körung vorgestellt, die ebenfalls durchgängig
den Elitestatus erhalten haben. Sie sorgen heute in bekannten
Zuchtbetrieben wie Holm, Lilienthal, Wehr, Boppard, und anderen Herden für
eine sehr vielversprechende Nachzucht. Zwei weitere elitegekörte Söhne
stammen aus der Kuh Paem, die ebenfalls zur Patricia-Familie gehört und
auch von den anderen Kühen Britta, Arabella und Lafayette wurden bisher
alle vorgestellten Söhne bei der Körung mit dem Elitestatus versehen.
Die herausragende Vererbungsleistung von Olymp konnte nicht
eindrucksvoller dokumentiert werden, denn 14 elitegekörte Söhne suchen
sicherlich ihresgleichen. Durchgängig zeigen sie den ausgeprägten
Rassetyp wie ihn Olymp selber auch darstellt und verfügen über sehr
korrekte Proportionen verbunden mit einwandfreien Fundamenten. |
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Weibliche Nachzucht
international verbreitet
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Nicht
minder erfolgreich sind die Töchter des alten Herrn Olymp, denn viele
von ihnen wurden von Karl und Markus Hohmann bei Landes- und
Bundesschauen mit großem Erfolg ausgestellt. Bei diesen Gelegenheiten
wurden sicherlich manche Züchter auf die Tiere aufmerksam und
entschieden sich im nachhinein für den Ankauf von Olymp-Genetik aus der
Wotanstein-Herde. So sind heute Olymp-Nachkommen in bekannten
Zuchtbetrieben über ganz Deutschland verteilt beheimatet, zum Teil
wurden sie auch für den Neuaufbau von Herden gezielt angekauft.
Besonders Stolz sind Karl und Markus Hohmann darauf, dass auch Züchter
aus der Schweiz auf ihre Highlands aufmerksam geworden sind und sich als
Folge daraus ein Ankauf von fünf Olymp-Töchtern entwickelte, die sich
heute in den Schweizer Bergen sehr heimisch fühlen. Manche
Olymp-Tochter ist auch schon wieder mit ihrer Nachzucht sehr positiv in
Erscheinung getreten. Dabei ist die Story von Olymp noch lange nicht zu
Ende. Der nächste Jahrgang mit vielversprechenden Jungbullen und Färsen
steht auf den Madener Weiden und die Kühe sind auch dieses Jahr wieder
von dem Stock-Bullen Olymp tragend, so dass auch 2001 weiterhin Olymp-Kälber
das Licht der Welt erblicken werden. |
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